Heute Abend fuhren Herrchen und ich zur Nachtübung in unsere
Hundeschule, wo sich mehr als 30 Kumpels zur Nachtübung anmeldeten.
Das Dunkel machte mir natürlich gar nichts aus und die Stationen bewältigte ich auch alle recht gut. Ich bekam kein einziges Mal die Bewertung “ängstlich” oder “aggressiv”, hab mich auch jedesmal nach kurzer Aufregung schnell beruhigt und mich mit den “Hindernissen” angefreundet.
Ehrlich gesagt glaub ich, für Herrchen war das Ganze anstrengender als für mich
. Aber gefallen hat es uns beiden wirklich gut, schade nur, dass mein Kumpel Paris nicht mit dabei war.
Nachtübung
14. November 2009
Schlagwörter: schule
Veröffentlicht um 21:12 Uhr in Alltag | Kommentare (10) | Kommentar schreiben
10 Kommentare zu › Nachtübung ‹ »
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Congratulations! Looks like you did great in all the exercies – what on earth was that weird man dressed as a skeleton??!!
Hi Bel Ami,
souverän gelöst, fast schon wie ein Großer. Herzlichen Glückwunsch.
Liebes WUUUH
Sally
I’m Teal’c from Sydney and we just found your blog via Honey’s blog… Ich bin ja so froh, dass ich endlcih mal einen deutschsprachigen Hundeblog gefunden habe!!! Und dann der Wald und die Nachtübung – looks like so much fun. Obwohl ich glaube nicht so gut abgeschnitten hätte. Ich bin eher der nicht-weiter-geher wenn mir irgendwas nicht passt
Wuff from Down Under – Teal’c
Na ihr macht ja ausgefallene Sachen! Ladet ihr etwa auch Pferde ein und übt auf Fahrradklingel hin, euch in Luft aufzulösen?
))
Nicht schlecht! Gratuliere
Schöne Grüsse aus Mödling. Ich habe mich sehr gefreut
einmal einen älteren Kollegen zu treffen. Aber ich habe Lust noch mehr zu spielen. Vielleicht treffen wir uns wieder? Ruby
Hallo Ruby,
Und gerne treffen wir uns mit dir wieder! Paris ist auch viel zarter noch als Bel Ami 
der Bel Ami hat sich ja sichtlich auch riesig gefreut, dich zu treffen, war eine ganz schöne Überraschung
hoffentlich bis bald (die E-Mailadressen haben wir ja) und liebe Grüße
Paris und Bel Ami
OOOH – Bel Ami,
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!!
Das hast Du toll gemacht, Frauchen überlegt schon die ganze Zeit, wie i c h (!!) wohl reagiert hätte !!!!
Na keine Frage – genau wie DU !!!!!
(Obwohl, so ganz sicher bin ich mir nicht – es sieht ja doch gaaanz schön finster aus !!
Da laufe ich dann immer ganz dicht bei Frauchen !)
Jedenfalls muß es auf alle Fälle ein schöner Abend gewesen sein ! Ich finde es wirklich prima, was Eure Hundeschule so alles macht !!
Liebe Grüße an Dich und Paris und natürlich auch an
Deine “Zweibeiner” von Deinem Kumpel
WASCO
Ich habe ganz schlechte Erfahrungen mit einer Nachtübung gemacht. Meine zweijährige Hündin war mit der geballten Bedrohung von Coladosensäcken,” Betrunkenen”, flatternden Tüchern, Stock-Angreifern, Schreckschüssen, etc total überfordert und wurde panisch. Leider fehlte mir zu dieser Zeit die nötige Erfahrung um sofort abzubrechen und ich hatte dann ein Hundeleben lang einen Knallpaniker. Ich würde NIE wieder so eine Übung mitmachen, denn sie hat für mich mit dem realen Leben nichts zu tun.
Trotzdem Glückwunsch, dass es bei Euch gut ausgegangen ist.
LG
Birgit
Hallo Birgit,
das sind natürlich schon schlimme Erfahrungen, die ihr bei der Übung hattet. Aber das war bei uns auszuschließen, da uns Elisabeth gesagt hat, worum es geht und welche Übungen in etwa gemacht werden. Auch, dass sie Bel Ami dafür für geeignet hält mitzutun.
Es waren dort – für mich extrem überraschend – sehr viele sehr junge Hunde, also mit 4 Monaten und knapp drüber.
Trauma o. Ä. hat aber nach dieser Übung sicher kein Hund gehabt.
Da Elisabeth den Bel Ami sehr gut kennt und einschätzen kann, machte ich mir auch im Vorfeld überhaupt keine Sorgen. Ich vertraue ihr zu Recht ganz, auch der Schule, also den anderen Trainerinnen/Trainern, die Bel Ami alle kennen. Bel Ami hat auch tatsächlich praktisch zu 100% so reagiert hat wie ich es vermutete, meist sogar noch ruhiger und entspannter als ich es erwartet hätte. Ich bin aber auch ganz sicher, dass jedeR TrainerIn, die die Stationen besetzten, einen Hundeführer, dessen Hund auch nur im Ansatz Panik gezeigt hätte, sofort zum Abbrechen der Übung aufgefordert hätten.
Wir waren uns eigentlich alle einig, dass wir Paris nicht mitnehmen. Im Nachhinein bin ich mir ganz sicher, dass es sogar mit Paris (!) kein Problem gewesen wäre, mit Ausnahme des Vorhanges. Da wär er wahrscheinlich nicht durchgegangen, das tut er aber zu Hause auch nicht, auch zu Hause geht er nach wie vor in keine Zimmer etc., außer dorthin wo er schläft. Aber auch Paris verhält sich draußen oft anders, forscher und selbstbewusster, es hätt mich schon interessiert wie er die Sache gemacht hätte. Er ist trotz all seiner Ängste immer sehr unternehmungslustig und hätte sehr wahrscheinlich sogar für positive Überraschungen gesorgt.
Wir gehen sehr oft im Dunklen, schon seit die Hunde ganz jung waren (so wie etwa auch bei strömendem Regen), das ist ihnen beiden vollkommen egal, beide Hunde sind ähnliche “Hindernisse” mehr oder minder wie bei dieser Übung gewohnt.
Bel Ami ist jetzt knapp 1.5 Jahre, kennt alle Arten von unerträglicher Knallerei, Flatterei, hinkende und sonstige merkwürdig sich bewegende Individuen usw. … tagsüber hätt er bei zumindest 2 Übungen nicht einmal kurz gebellt, in der Nacht ist seine Aufmerksamkeitsschwelle naturgemäß niedriger.
Paris etwa geht in der FUZO nicht an einem LKW vorbei, der den Motor laufen hat oder anfährt, Bel Ami geht auf diesen LKW zu und schaut was los ist, ebenso bei Straßenarbeitern, die mit ihren Kübeln/Eimern über das Pflaster rattern etc. Beide kennen RollstuhlfahrerInnen seit sie klein sind, wir treffen praktisch täglich im Park – auch im Dunklen – einen Mann, der sehr schlecht und auffällig geht. Damit haben sie beide kein Problem.
Wie gesagt, bei Bel Ami gibts noch Probleme mit diesen Skateboarden, da ist aber wieder Paris ziemlich entspannt, sonst kaum Auffälligkeiten.
Die Übungen waren also schon ziemlich nahe dem realen Leben, meine ich … die Betrunkenen und auffällig Gehenden im Park, die plötzlich lärmenden Jugendlichen abends usw.
Scheint also summarum Nachtübung nicht gleich Nachtübung zu sein …
liebe Grüße Johannes
PS: Da ich grad von auswärts zurückkomm, kann Frauchen ihr ziemlich verschmutztes Auto zum Service fahren und fährt jetzt eben mit den Buben los – das erste Mal in die Waschstraße … wir sind sehr gespannt
Update: Sind alle von der Waschstraße zurück und hier der Bericht: Paris war nicht entspannt und zitterte etwas und Bel Ami war aufmerksam angespannt und hatte vor lauter “Beobachten-Müssen” keine Zeit fürs Leckerli. Beide, auch Paris, waren aber gleich nachher wieder vollkommen entspannt und lustig.
Hi ihr Beiden,
wollt ihr denn nicht mit aufs Weihnachtsfoto? Platz ist noch genug um den Tannenbaum.
Fragende Grüße
DJ