Flotter 3er

12. Mai 2011 - geschrieben von Bel Ami

Nur damit ihrs nicht vergesst: Ich werde in 2 Wochen 3 Jahre alt und damit ihrs wisst: ich bin sehr fit und sehr flott!

In unserer Lauflogistik haben wir ein wenig umgestellt: Herrchen geht jetzt abwechselnd meist nur mit einem von uns laufen. Er behauptet, damit wir besser regenerieren können. Die Wahrheit ist aber, dass Herrchen wöchentlich einen Termin beim Chiropraktiker, bei der Osteopathin oder beim Heilmasseur und Physiotherapeuten hat(te) und daher seit einigen Wochen mit einem professionellen  Laufgürtel (geeignet für 1-2 Hunde) läuft. Das würd auch mit uns beiden klappen (haben wir auch schon getestet), aber einfacher ist es (für ihn) halt nur mit einem von uns.

Den Gürtel haben wir über Paris’  Chiropraktikerin bekommen und die Leinen haben selbstverständlich zwei exzellente Ruckdämpfer! Ich muss sagen, das ist ziemlich angenehm, nicht nur für Herrchen, sondern auch für mich, nicht nur, weil nichts mehr ruckt, sondern auch weil ich viel mehr Bewegungsspielraum habe.

  • Kurze Pause in der Sonne :)
  • Abkühlen im taunassen Gras ...
  • Geschafft! (Herrchen deutlich mehr als ich!)


Frühmorgens, es werden jetzt täglich einige Minuten früher, machen wir uns auf ins Leithagebirge (nur 3 Minuten Autofahrt), wo wir meist vollkommen alleine durch die Wälder bergauf- und bergab sausen. Die Waldwege sind traumhaft schön zu laufen und unsere tierischen Gesellen freuen sich auch schon immer wenn wir kommen und stimmen Freudenkonzerte an (Kuckuck, alle möglichen Vögel, Hasen und Rehe … na gut, die letzten beiden freuen sich ein bissl weniger ;) )

Schließlich noch eine große Bitte an alle LäuferInnen mit pelzigen Begleitern und ohne:
Wenn ihr uns entgegenkommt, dann laufen wir immer ganz brav “Fuß”; also links von Herrchen. Bitte weicht daher auf die rechte, also eure linke Laufspur aus, dann kommen wir auch völlig problemlos aneinander vorbei. Wenn ihr einen pelzigen Gesellen mithabt, dann nehmt diesen bitte auch auf eure linke Seite, denn auch dann gibt es (zumindest von unserer Seite) kein Problem!
(Was wir da nämlich oft erleben, ist so haarsträubend, dass wir es gar nicht erzählen wollen …)

Aber wir lernen ohnehin derzeit das “Auf die rechte Seite laufen”, sodass wir für alle Eventualitäten, sprich für jene, die diese einfachen Regeln partout nicht verstehen können, gerüstet sind … Herrchen sagt, damit wir beim Laufen auch mental gefordert sind ;)

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Veröffentlicht um 15:03 Uhr in Alltag | Kommentare (11) | Kommentar schreiben

11 Kommentare zu › Flotter 3er ‹ »

  1. Emils frauchen schreibt am 12. Mai 2011 um 20:33 Uhr:

    Ich bin auch mit Bauchgurt mit integriertem Ruckdämpfer gelaufen. Leider war nach 6 Monaten mein Meniskus hin. :-( Sehnsüchtig hab ich mir das Video angesehen… unsere Läuferkarriere ist leider zu Ende.
    LG Birgit

  2. Diva schreibt am 13. Mai 2011 um 07:05 Uhr:

    Schön! Jetzt bin ich am frühen Morgen schon ne Runde virtuell durch den Wald gelaufen! :)
    L.G. das Diva Rudel

  3. Paris schreibt am 13. Mai 2011 um 08:59 Uhr:

    Hallo ihr Lieben,

    jetzt muss ich mich auch kurz zu Wort melden! Heute war doch ich dran mit der Trailrunde und eigentlich wollten wir eine gemütliche langsame Runde drehen. In der Nacht hat es stark geregnet, es war zwar warm, die Luft aber wunderbar frisch, der Boden sehr feucht und matschig, also alles perfekt – eigentlich! Wenn Bel Ami oben vom Kuckuck und den Vögeln schreibt, ist das nur die harmlose Variante, weil wir haben heute eine WIldsau mit ihren Jungen getroffen, die ca. 10m vor uns den Weg kreuzte.
    Nach 3 Millisekunden Überlegung was wir tun sollten, sind wir dann so schnell wir konnten gelaufen, die Angst im Nacken; hat uns ein bissl an die Steinzeit erinnert ;) … glücklicherweise ist alles gut ausgegangen!

  4. Kiki schreibt am 13. Mai 2011 um 13:35 Uhr:

    Na Paris, wer wollte denn schneller weg Du oder Herrchen?
    ;-)

  5. margot schreibt am 13. Mai 2011 um 20:22 Uhr:

    so ein laufgurt ist toll! allerdings haben wir keine schicken dämpfleinen (ausser viola, die hat jetzt sowas) laufen aber mit brustgeschirr, das gleicht es wieder aus.

    zwei irish würde ich mir ohnehin nicht zumuten, ich verstehe also das splitten gut. ;-)

    bzgl. wildsau & junge – halleluja! das ist meine horrorvision! seit kurzem hat lilly aber eine ortungsglocke am brustgeschirr. jetzt klingelt sie zwar die ganze zeit wie ein schlittenpferd (phöse zungen behaupte, leitziege), aber die rehe und hasen hören uns früher. jetzt hoffe ich stark, dass sich auch wildsauen von der glocke rechtzeitig warnen lassen …

    ach ja – und das koordinierte links laufen – haben wir nicht drauf. aber wir weichen immer brav aus und ja-ja begrüsst jetzt kaum mehr. :o )

  6. Sally schreibt am 14. Mai 2011 um 10:20 Uhr:

    Ha, dein Herrchen ist aber schon etwas zu langsam für dich. ;-)
    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.
    Liebes WUUUH
    Sally

  7. Johannes schreibt am 14. Mai 2011 um 11:50 Uhr:

    @Kiki: keine Frage: ich hatte die blanke Panik, Paris war eigentlich ziemlich entspannt!

    @Sally: unbestritten, v.a. bergauf haben die Pelzigen dank Allradantriebs mir einiges voraus ;)

    @Margot und @all: ad Glöckchen und WIldsau usw:
    Ich hab eben mit einem befreundeten Jäger gesprochen, der viel Erfahrung hat und folgende Antwort erhalten, die recht hilfreich ist:
    a) Die Wildsau greift nur an, wenn z.B. der Hund einen Frischling im Maul hat und der Frischling quietscht oder wenn sich die Sau selbst angegriffen fühlt!

    b) Sowohl Rehe, Hasen als auch die Wildsau versuchen grundsätzlich immer, sich Deckung zu verschaffen bzw. in Deckung zu bleiben! Ein Glöckchen kann daher auf jeden Fall helfen.

    c) Meine Frage, warum wir immer wieder sehen, dass Hasen, Wildsäue oder bes. Rehe immer dieselben Wege zum Übersetzen, also quasi gewisse Bahnen in Wald und Feld verwenden – und daher für uns die Gefahr besteht, dass die Wildsau grad dann übersetzt, wenn wir am Weg laufen, beantwortet er so:

    Wenn wir so etwas beobachten, dann ist es so gut wie nie das erste Reh etc., sondern ein Reh …, das den anderen Rehen bereits nachläuft und übersetzt. Und beim Nachlaufen (!) passen eben die Tiere dann nicht mehr auf, sondern rennen einfach drauf los. Und genau dann laufen sie auch ins Auto und dann passieren die Unfälle! Etwa auch in der Brunftzeit, wenn der Bock die Sau jagd, dann rennt sie, egal ob “Lärm” von rechts oder links kommt, einfach ihre Bahnen und bleibt nicht in Deckung…

    also summa summarum: bissl Lärm machen, nicht in der Brunftzeit dort laufen, wo die Wildsäue sind und sonst ist es wohl nicht so gefährlich…

  8. margot schreibt am 17. Mai 2011 um 08:24 Uhr:

    da schätze ich das glöckchen jetzt gleich noch viel mehr! möge es uns wildsauen auf immer vom leibe halten. ;-)

  9. I schreibt am 22. Mai 2011 um 18:58 Uhr:

    tcha lieber Johannes…..wenn….der Indische nur nicht immer Cross laufen würde :-(
    dann…..hätten wir beide Spass, so bleibt laufen für mich ein einsames Vergnügen ;-)

    ganz liebe Grüsse von Aktion Indi und seiner Bleiente Silvie

  10. Max schreibt am 19. Juni 2011 um 17:16 Uhr:

    Die Geschichten von den entgegenkommenden Herrchen mit und ohne Vierbeiner würden mich ja doch noch interessieren, vielleicht in einem späteren Eintrag?

    Zu welchem Preis sind diese Laufleinen denn zu haben?

    Im übrigen alles Liebe und Gute nachträglich!

  11. Anti-Alkohol-Spot « typhaeus schreibt am 17. Juli 2011 um 18:28 Uhr:

    [...] allmorgendlicher Fixpunkt ist eine Laufrunde mit meinen beiden pelzigen Freunden. Meist absolvieren wir diese im Wald und genießen die freundlich aufgeregten Willkommensrufe [...]

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