Eine schrecklich nette Familie

28. Dezember 2009 - geschrieben von Bel Ami

und damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich bin der Schreckliche, meine Wurfschwester Cilly aus Bingen ist die Nette!

Juhu, Cilly hat sich Weihnachten gemeldet und natürlich Bilder geschickt. Ich freue mich, denn meiner Schwester gehts wirklich gut. Sie schläft auf Winnie Pooh-Bettchens, die ich schon alle über den Jordan geschickt habe.

Meine Schwester ist ein wunderhübsches Mädchen (schade, dass sie meine Schwester ist), hat ein wunderschön glänzendes Fell (das hab ich auch), spielt gerne mit Bällen, die bei mir nur wenige Sekunden rund sind, fährt auch gerne Auto, war schon einige Male auf Urlaub und ist meistens eine ganz Brave. Sie macht im Gegensatz zu mir nicht so viel kaputt und ist doggentypisch höflich zurückhaltend. Sie passt auch zärtlich auf den kleinen Terrierer Balou auf, hat ihn sozusagen adoptiert. Der Kleine hat Glück, dass er die Cilly und nicht mich hat ;)

Ich freu mich immer, wenn ich von meiner Schwester höre und lese, weil ich von meinen anderen Geschwistern nichts weiß, diese aber auch gerne kennenlernen würde …

  • Cilly mit ihrem neuen Halsband auf ihrer Couch
  • Cilly frisst aus erhöhter Futterschüssel
  • Cilly im Wohnzimmer mit ihrer Wurfscheibe
  • Cilly mit junger Nacktnase und Balou im Bett
  • Cilly mit Herrchen im Schnee
  • Cilly rennt mit fliegenden Ohren im Schnee


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Der schwarze Peter

15. Dezember 2009 - geschrieben von Paris und Bel Ami

Heute Abend planten wir einen gemütlichen Spaziergang durch den Park und anschließend durch die FUZO und den dort befindlichen Adventmarkt zurück.

Doch es sollte anders kommen …

Knapp vor dem Parkausgang – wir beide brav und unaufgeregt an der Leine – schoss ein kleiner, nicht ganz kleiner, Hund, ohne (!) Halsband und ohne Leine direkt auf Bel Ami zu. Möglicherweise in friedlicher Spielabsicht, trotzdem aber überraschend und heftig. Und wir beide an der Leine!

Vorweg: Es ist nichts passiert, aber: Bel Ami in seiner ungestümen, sicher auch etwas dominanten Art und mit der Erfahrung der vier Bisse des letzten Jahres, schätzt solches Zustürmen nicht besonders. Herrchen schrie hysterisch, um den Hund zu vertreiben. Dieser ließ sich aber so gut wie nicht beeindrucken und begann an Bel Ami weiter hochzuspringen. Die Besitzer fanden zunächst weder Halsband noch Leine und so versuchte das Herrchen des Hundes diesen mit der Hand am Genick von Bel Ami runterzuzerren.

Was im Prinzip auch gelang. “Im Prinzip” deshalb, weil irgendwelche Hundezähne leichte Schrammen verursachten, die man zwar nicht sah, aber das andere Herrchen spürte. Die Stimmung verschlechterte sich schlagartig weiter. Denn natürlich waren es Bel Amis Zähne, laut dem anderen Herrchen.

Die Pointe kommt aber erst: Das andere Frauchen meinte nämlich nun bedauernd, dass es halt schwer sei, einen so großen Hund zu halten (!), worauf unser Herrchen auszuckte, obwohl unser Frauchen Bel Ami an der Leine hatte und die grundsätzlich kontrollierter ist UND, die Bel Ami sehr wohl halten konnte. Denn hätte sie es nicht können … keine Ahnung …

Es ist aber schon schwer, wenn ein fremder Hund an der angeleinten Dogge in Halshöhe hochspringt und sich dort quasi festzurrt, was soll Dogge tun?

Nochmals festhalten möchten wir, dass Bel Ami nichts tat, aber doch hoffentlich nachvollziehbar nicht stand wie eine Statue und sich “abspringen” ließ. Was sich aber offenbar große Hunde ohne Widerspruch gefallen lassen müssen :(

Und die Lehr aus der Geschicht: Der schwarze Peter bleibt im doppelten Wortsinn beim großen schwarzen Hund …

PS: Da in unmittelbarer Umgebung viele Menschen und Kinder standen und gingen, außerdem noch ein wadenhoch mit Draht eingezäuntes Areal nur wenige Meter daneben ist, kam ein von der Leine lassen von Bel Ami nicht in Frage.

PPS: Paris – bei Herrchen an der Leine sitzend – war ein braver schwarzer Peter und rührte sich so gut wie nicht.

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Dortmunder Appell

29. Oktober 2009 - geschrieben von Johannes

Update 09. Dezember 2009: Wir unterstützen den Dortmunder Appell nicht (mehr), weitere Informationen und die Gründe dafür auf  runninggag.at!

Ein sehr netter und sehr informativer Kommentar heute Morgen hat uns angeregt, diesen kurzen Beitrag zu verfassen.

Wir haben nämlich den  Dortmunder Appell nicht gekannt und möchten diesen auch allen ans Herz legen, die ihn vielleicht auch nicht kennen.

Kurz gesagt setzt sich der Dortmunder Appell für eine Wende in der Zucht für die Gesundheit und zum Wohle der Hunde ein und formuliert diese Wende ganz konkret:

  • Laufen, Atmen, Sehen
    Unser Kurzkommentar: Der Schutz der elementaren Lebensfunktionen, die kompromisslose Priorität der Gesundheit in der Zucht.
  • Keine Zucht nach Moden
    Unser Kurzkommentar: Da fällt uns auch bei den Doggen viel ein, das im Argen liegt (übertypisierte Köpfe, Gigantismus, DCM etc.).
  • Nein zur Inzucht
    Unser Kurzkommentar: Darüber haben wir hier schon oft geschrieben, erste Schritte wurden bei den Doggen insbesondere durch lobenswerte private Initiativen bereits gesetzt (z.B.  danesworld.de). Besonders verwiesen sei in diesem Zusammenhang auf einen  Artikel der Genetikerin Irene Sommerfeld-Stur.
  • Für eine Neuausrichtung des Ausstellungswesens
    Unser Kurzkommentar: Das mögen Berufenere kommentieren, ich weise hier nochmals auf einen  Beitrag zum Thema von Frau Prof. Sommerfeld-Stur hin.
  • Der Tierschutz als aktives Recht auch in der Zucht
    Unser Kurzkommentar: Erste Schritte sind mit der Nivellierung des neuen Tierschutzgesetzes in Österreich getan. Die Gesetze müssen aber auch in der Praxis nachhaltig und v.a. ohne Willkür greifen.
  • Hunde befähigen, ihre Aufgaben zu meistern
    “Der Welpe soll bereits beim Züchter mit möglichst vielen Umweltreizen konfrontiert werden”…
    Unser Kurzkommentar: Genau das war z.B. bei unserem Paris sicher nicht einmal im Ansatz der Fall. Es darf uns nicht wundern, dass er noch heute teils massiv unter diesen Defiziten leidet.
  • Für eine neue Ehtik der Zucht
    Unser Kurzkommentar: Wir würden uns z.B. wesentlich mehr Transparenz wünschen. Es wäre wichtig, wenn etwa Doggenzüchter ihre Welpenkäufer aufklären, dass eine DCM-Untersuchung in höchstem Maße anzuraten ist (Update am 02.11.09: siehe v.a. das eigens dafür eingerichtete  Forum).

Wir haben den Appell selbstverständlich gleich unterschrieben. Es stimmt schon ein wenig traurig, dass wir keinen einzigen österreichischen und nur sehr wenige deutsche Doggenzüchter unter den Unterstützern finden …

Bleibt noch anzumerken, dass die Kommentatorin Margot Dimi Greyhounds und Irish Wolfhounds besitzt und ihren ersten Wurf 2010 plant (siehe  runninggag.at und  irishwolfhound.at).
Ihre Websites kenne und schätze ich übrigens schon sehr lange, seit Paris bei uns eingezogen ist. Es ist schön, dass wir einander nun bei unseren Aktivitäten im social web “zufällig” getroffen haben :-)

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Ein- und Verkleiden

25. Oktober 2009 - geschrieben von Paris und Bel Ami

Während Carmen ihre Vorbereitungen zur morgigen Halloween-Party trifft (Oma freut sich sehr ;-) ), haben wir nicht wirklich passend zur Party am Beduinenzelt mitgearbeitet. Im Gegensatz zu unseren Vorgängern, den Bassets, dürfen wir aber morgen leider nicht dabei sein, wenn die Hexen und Zauberer Einzug halten. Obwohl Bel Ami zur Freude von Carmens Papa nach 2 Stunden Hüpfburg-Aufpumpen in diese biss …

Wir beide wurden nicht ver-, sondern neu eingekleidet, Paris in Orange, Bel Ami in Turkis. Halsbänder und Leinen sind (angeregt von  Emil,  Hoshi und  Mandy) von  amarok und wirklich wunderschön. Ein ganz großes Danke an Frau Ursula Albrecht, dass sie die Nähte doppelt und dreifach fixierte, einen Metallverschluss und sowohl die Ringe auf der Leine als auch den D-Ring aus Edelstahl wählte!

Wir finden, dass wir ziemlich chic aussehen …

  • Carmen mit Paris und Bel Ami vor ihrem Beduinenzelt
  • Das orange Halsband an Paris' Hals
  • Das turkise Halsband an Bel Amis Hals
  • Beide Leinen - orange und turkis


Wie es aussieht, bleibt das unsere Ausgehuniform, da wir bis jetzt alle “Bekleidungen” – ob teuer oder nicht teuer – über den Jordan geschickt haben.

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